Was ist Eishockey?
Eishockey ist ein sehr harter und spannender Mannschaftssport. Das Spiel wird sehr schnell gespielt und stellt höchste taktische Anforderungen an die Spieler. Die hohen technischen Anforderungen an die Spieler erhöhen die Konzentrationsfähigkeit des Einzelnen. Eishockey wird mit sechs Spielern gespielt, welche sich auf dem Eis gegenüber stehen.
Die Regeln
Dieser körperbetonte Sport wird auf einer Eisfläche gespielt, welche 30 Meter breit und 60 Meter lang ist. Drei Stürmer, zwei Verteidiger und ein Torhüter versuchen den Puck in das Tor des Gegners zu bekommen. Draußen neben dem Trainer warten die Ersatzspieler auf ihren Einsatz. Es können achtzehn Ersatzspieler aufgestellt werden, wobei der Wechsel fliegend passiert. Bei dem Kampf um den Puck, welcher mit den Eishockeyschlägern in das Tor der Gegenmannschaft gelangen muss, ist es erlaubt, den Gegner zu behindern oder zu checken. Das Checken muss aber fair sein, also ein Drücken an die Bande ist erlaubt.
Im Eishockey gibt es fünf Abwehrtaktiken, die genau aufgelistet sind. Wenn die Abwehrmannschaft bereits in der Angriffszone versucht, an den Ball zu kommen, wird dies Forechecking genannt. Beim Bankchecking darf der Puck nicht in die eigene Abwehrzone kommen. Darüber hinaus gibt es die Manndeckung und die Raumdeckung, um so wenig wie möglich laufen zu müssen. Beim Zonenpressing wird der Spieler, welcher den Puck gerade hat, gecheckt sowie der Spieler, der den Puck erhalten soll.
Einzelheiten zum Spielfeld
Vom Tor aus betrachtet, verfügt das Spielfeld über drei Zonen. Diese drei Zonen sind die Verteidigungszone, die neutrale Zone und die Angriffszone. Sogar die Spielzeit ist in Drittel aufgeteilt, wobei jedes Drittel zwanzig Minuten dauert. Die Zeit wird bei jeder Spielunterbrechung angehalten. Spielunterbrechungen können Strafen durch Foul, Tor oder Bully sein. Fouls werden mit harten Strafen geahndet. Der Strafenkatalog zu diesem Thema ist sehr umfangreich und gestaffelt. Als Foul gelten unsportliches Verhalten, hoher Stock, Hacken und Stockschlag. Im Spiel kommen ein Schiedsrichter und zwei Linienrichter zum Einsatz, welche darauf achten, dass die Spieler ihre Ziele mit fairen Mitteln durchsetzen. Dem Schiedsrichter obliegt die allgemeine Aufsicht über das Spiel sowie über die Spieler und Offizielle. Die Linienrichter achten auf Linienverstöße, wie zum Beispiel Icing und Abseits. Schiedsrichter haben beim Eishockey einen sehr großen Einfluss, da sie durch das Aussprechen von Strafen direkt auf das Spielgeschehen eingreifen.
Disziplinarstrafen
Bei besonders harten Verstößen, wie zum Beispiel Check von hinten oder Check gegen Kopf und Nacken erhalten die Spieler zusätzlich zur Zeitstrafe auch eine Disziplinarstrafe. Diese Maßnahme soll schwere Verletzungen minimieren. Beim Eishockey gibt es folgende mögliche Strafen. Eine kleine Bankstrafe, die sich mit zwei Minuten gegen die Mannschaft richtet oder die kleine Strafe für den Spieler mit zwei Minuten. Die doppelte Strafe umfasst zwei Minuten plus zusätzliche zwei Minuten. Des Weiteren sind eine kleine Strafe mit zwei Minuten und eine Disziplinarstrafe mit zehn Minuten möglich. Die große Strafe umfasst fünf Minuten und eine Spieldauer-Disziplinarstrafe. Eine einfache Disziplinarstrafe dauert zehn Minuten. Eine der harten Strafen, ist die Matchstrafe, welche den Spieler für mindestens ein Spiel oder auch mehrere sperrt. Die Härte der Strafe hängt vom Vergehen ab und wird letztendlich von der Disziplinarstelle entschieden. Wenn ein Schiedsrichter einen Strafschuss, den sogenannten Penalty Shot, vergibt, kann das deutliche Auswirkungen auf das Spiel haben.
Foto: Ludvík Pospíšil – Fotolia

22. Aug, 2011 






